Windows 10 – Bereitstellungspakete – Übersicht

Ahoy Pirat,

mit Windows 10 hat Microsoft eine Technologie eingeführt namens Bereitstellungspakete (Provisioning Packages). Die Story um Bereitstellungspakete (BP) ist gemacht für alle Bring Your Own Device Fans. Der Mitarbeiter geht in die Elektronik Fachmarktkette seiner Wahl und kauft sich einen PC. Diesen PC startet er auf, bekommt vom Unternehmen einen USB Stick zugeschickt. Startet das Provisioning Package – rebootet und ist “ready to go”. Der Mitarbeiter braucht folglich nichts außer ein Windows 10 OS und lokale Adminrechte. Diese können ihm, dann im Deployment entzogen werden.

Aber ist das wirklich so?

Zuerst wollen wir uns mal anschauen, woraus ein BP besteht und was es ist:

Das Format der Bereitstellungspakete ist *.PPKG . Generell besteht ein Provisioning Package aus drei Elementen:

 

Folgende Einstellungen können gesetzt werden:

  • lokale Benutzer und Gruppen
  • Domain Join (OnPrem oder Cloud)
  • Lizenzschlüssel
  • Editionsupgrades können durchgeführt werden von :
    • Windows 10 Home > Windows 10 Education
    • Windows 10 Professional Windows 10 Education
    • Windows 10 Professional Windows 10 Enterprise
    • Windows 10 Enterprise Windows 10 Education
    • Windows 10 Mobile Windows 10 Mobile Enterprise

siehe auch TechNet: 

Achtung:Es gibt Abhängigkeiten zwischen dem ADK und dem Windows Image, dass bei der Migration der Edition verwendet wird. Solltest du beispielsweise von Windows 10 Pro auf Enterprise migrieren wollen. Benötigst du den gleichen Build von ADK und Windows 10!

  • WLAN Profile
  • Proxyeinstellungen
  • E-Mail Konten
  • Zertifikate
    • Stammcertifikate (CA)
    • Clientzertifikate
  • Datenressourcen
    • Dokumente
    • Musik
    • Videos
    • Bilder
  • Anpassung des Startmenüs (übrigens auch ein neues Feature von Windows 10)

Es können sämtliche Scrips ausgeführt werden, sprich Installation von MSI Paketen oder schlicht PowerShell. Auch Unternehmensrichtlinien können gesetzt werden wie bspw. Kennwörter, Komponentensperren, Verschlüsselungen.

Darüber hinaus können auch Anwendungen installiert und nach der Konfiguration gestartet werden.

 

Bei der Bereitstellung von einem Provisioning Package gibt es eigentlich keine Grenzen (USB-Stick, E-Mail, URL oder Integration ins Golden Image)

 

Im nächsten Blogpost werden wir die Vorbereitungen zur Bereitstellung eines Provisioning Packages treffen und die Konfiguration durchführen.

 

Cheers

*Captain

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